Pflegeversicherung - Leistungen und Vergleich

Pflegeversicherung

1995 hat der Gesetzgeber die Pflegeversicherung eingeführt. Sie gehört zu den Pflichtversicherungen und soll Pflegebedürftige und deren Angehörige finanziell unterstützen. Sie gilt dabei als so genannte „fünfte Säule in der Sozialversicherung“. Die Pflegeversicherung hat die Aufgabe, das große finanzielle Risiko bei einer Pflegebedürftigkeit zu mindern. Jeder gesetzlich Krankenversicherte zahlt automatisch von seinem Lohn in die Pflegeversicherung ein. Der momentane Beitragssatz liegt bei 1,7% und wird von der Krankenkasse eingezogen und verwaltet.

So ist es auch verständlich, dass die Aufgaben der Pflegeversicherung von den jeweiligen Krankenkassen wahrgenommen werden. Hat man eine Frage bezüglich der Pflegeversicherung, so ist dort der erste Ansprechpartner zu finden.


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Informationen zur privaten Pflegeversicherung

Die Pflegebedürftigkeit wurde in Deutschland in drei Stufen eingeteilt. Stellt man als Pflegebedürftiger oder Angehöriger eines Pflegebedürftigen einen Antrag auf Leistungen aus der Versicherung, so wird der medizinische Dienst als ersten Schritt ein Gutachten anfertigen. Dieser ist gesetzlich dazu verpflichtet, um den Grad der Pflegebedürftigkeit festzustellen. Hierbei gelten streng vorgegebene Kriterien, die keinen Spielraum für „Kann – Entscheidungen“ lassen. Damit soll verhindert werden, dass eine eventuelle Pflegebedürftigkeit höher eingestuft wird, als diese in Wirklichkeit vorliegt. Bei der Beurteilung des medizinischen Dienstes wird vor allen Dingen darauf geachtet, wie der Betroffene die Abläufe des täglichen Lebens meistert. Kann dieser sich noch selbständig waschen und anziehen? Kann eine Mahlzeit zubereitet und selbständig eingenommen werden? je nachdem, wie diese und viele weitere Fragen bewertet werden, fallen die Zahlungen durch die Pflegeversicherung aus.

Übrigens: Auch Bürger, die in einer privaten Krankenversicherung versichert sind, müssen in eine Pflegeversicherung einzahlen. Da hier mitunter eine freie Wahl besteht, sollte man im Vorfeld die Angebote diesbezüglich durch einen Vergleich im Internet genau betrachten.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit eine private Pflegeversicherung abzuschließen. Dies empfiehlt sich vor allem deshalb, weil die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung häufig nicht die tatsächlich anfallenden Pflegekosten decken können. Schon mit einem geringen monatlichen Beitrag kann man so finanziellen Schwierigkeiten im Pflegefall vorbeugen. Da es hier verschiedene Formen der Pflegeversicherung gibt und sich die einzelnen Tarife preislich sehr stark unterscheiden, lohnt auch hier ein Versicherungsvergleich.

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