Riester-Rente vor allem von Gering- und Durchschnittsverdienern genutzt

Riester-Rente vor allem von Gering- und Durchschnittsverdiener genutzt

Eine neue Studie gibt Einblick in die Struktur der Zulagenempfänger bei der geförderten Privatrente.

Rund 65 Prozent der Arbeitnehmer, die mit der Riester-Rente vorsorgen und dafür staatliche Förderung erhalten, haben ein Jahreseinkommen von höchstens 30000 Euro. Der Anteil der Besserverdienenden beträgt nach der gleichen Studie der Rentenversicherungsträger nur 9,9 Prozent.

Genau ausgewertet hat die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) die Verteilung der staatlichen Fördergelder für das Jahr 2004. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Konzentration auf Frauen, Eltern und Geringverdiener. Aus den Daten lassen sich aber ebenfalls Hinweise darauf erkennen, dass sowohl jüngere als auch zunehmend überdurchschnittlich verdienende Arbeitnehmer die Riester-Rente als bevorzugtes Instrument der privaten Altersvorsorge nutzen.


Riester und Einkommen

Auf Gering- und Durchschnittsverdiener entfällt der größte Teil der Zulagenempfänger

Riester-Rente vor allem von Gering- und Durchschnittsverdiener genutzt

Beachtenswert erscheint es, so ein weiteres Ergebnis der ZfA-Auswertung, dass ein größer werdender Anteil der Zulagenempfänger nicht die nötigen Eigenbeiträge aufbringt, um die höchstmögliche staatliche Förderung zu erhalten.

Mittlerweile haben rund zehn Millionen Arbeitnehmer eine Riester-Rente abgeschlossen. Anspruch auf staatliche Förderung haben nach Angaben der Rentenversicherung Bund allerdings sogar fast 30 Millionen Menschen.

Derzeit dominieren mit weitem Abstand die Riester-Produkte der Versicherer. Angebote von Fondsgesellschaften bauen seit rund zwei Jahren ihren Marktanteil spürbar aus. Allerdings gibt es mit der genossenschaftlichen Union Investment und der Deutsche-Bank-Tochter DWS derzeit nur zwei Fondshäuser, die aktiv und mit großem Aufwand den Absatz ihrer zertifizierten Produkte forcieren.




Artikel aus Heft 03/2008

Vorsorge


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