Höhere Rente durch Kinder

Höhere Rente durch Kinder

Mütter sollten auf Berücksichtigungszeiten achten.

Das deutsche Rentenrecht ist kompliziert. Es enthält beispielsweise so genannte beitragsfreie Zeiten. Diese wiederum beeinflussen eher indirekt die Höhe der späteren Rente. In solchen beitragsfreien Zeiten erwirbt der gesetzlich Versicherte keine Rentenansprüche, aber sie wirken im Zusammenhang mit den Jahren, in denen man als Arbeitnehmer tatsächlich Beiträge gezahlt hat. Zu den beitragsfreien Zeiten zählen auch die „Berücksichtigungszeiten“.

Aktuell wird rentensteigernd nur die Erziehungszeit eines Kindes, und zwar von der Geburt bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres, anerkannt. Maßgeblich für die Rente ist nur jene Phase, die über die Kindererziehungszeit hinausgeht, also vom 4. bis zum 10. Lebensjahr des Sprösslings. Davon profitieren Frauen, die wegen der Erziehung ihres Nachwuchses nur begrenzt erwerbstätig sind. Folge: Hat der Elternteil, der hauptsächlich die Kinder erzieht, dies sind in der Regel die Mütter, 25 Versicherungsjahre in der Gesetzlichen Rentenversicherung, so schreibt die Rentenkasse für die Jahre ab 1992 so genannte Entgeltpunkte gut.

Voraussetzung, es wurden seitdem mindestens zwei Kinder erzogen. Je mehr Entgeltpunkte man zusammenhat, desto höher ist später die gesetzliche Altersversorgung. Weitere Infos: jede Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung, eine Broschüre zu bestellen über das kostenlose Servicetelefon 0800 1000 4800 oder per E-Mail unter info@deutsche-rentenversicherung.de.



Artikel aus Heft 09/2007

Vorsorge


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