Wenig Rendite bei Lebensversicherungen

Rendite Lebensversicherung

Die deutschen Lebensversicherer haben ihre Probleme, die aus der historischen Börsenbaisse kurz nach dem Jahrtausendwechsel resultierten, mittlerweile überwunden. Wer als 30-jähriger Mann zu Jahresbeginn 2007 eine Kapital-Lebensversicherung mit 30 Jahren Laufzeit und 1200 Euro Jahresbeitrag abgeschlossen hat, der kann – so die Prognosen der Anbieter – bei immerhin einem Versicherer, nämlich der Europa, sogar mit einer Durchschnittsrendite von mehr als 5 Prozent rechnen. Im Schnitt aller befragten Unternehmen liegt die Rendite jedoch bei nur 3,79 Prozent. In der Rangliste von 50 Lebensversicherern schneiden die PB Leben, DBV-Winterthur sowie Zürich Deutscher Herold nach Erkenntnissen des „map-report 2007“ mit Gesamtverzinsungen von gerade einmal 3,4 Prozent im Jahresschnitt am schlechtesten ab. Besser stehen sich indes Versicherungsnehmer, die in den vergangenen 30 Jahren ihre Policen bespart haben und bei denen in diesen Wochen der Vertrag endet.

Rendite Lebensversicherung

Mit der Debeka, Neue Leben und Karlsruher kommen gleich drei Versicherer auf eine Durchschnittsrendite von mehr als 6 Prozent, so die Erkenntnisse des „map-report“. Doch selbst diese Renditen und die damit korrespondierenden Ablaufleistungen führten in den vergangenen Jahren bei vielen Versicherungsnehmern zu großen Enttäuschungen. Nämlich sobald die tatsächliche Ablaufleistung deutlich niedriger lag oder liegt als jene, die seinerzeit beim Vertragsabschluss vom Versicherer hochgerechnet wurde.



Artikel aus Heft 07/2007

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